Unser Verlag

DuMont Reiseverlag

 
 

Man sieht nur, was man weiß...

Unter diesem Motto startete DuMont 1968 eine erste ambitionierte Reiseführerreihe. Seither gilt DuMont als Verlag, der Reiseführer von besonderer Qualität produziert. Individualität, Weltoffenheit und die "Aura der Kultiviertheit" prägen das Image der Reiseliteratur von DuMont.


Wie alles anfing...

Der DuMont Reiseverlag ging aus dem 1956 gegründeten DuMont Buchverlag, Köln, hervor. 1968 erschien der erste Reiseführer: Der Band »Die Götterburgen Mexikos« von Hans Helfritz begründete die Serie »DuMont Kunst-Reiseführer«. Diese Reihe wurde schnell zum markenbildenden »Evergreen« des Verlages.

Helfritz war ein Mann mit Abenteuer- und Pioniergeist, es drängte ihn, exotische Länder zu erforschen. Er stieß im mexikanischen Dschungel zu Tempeln vor, die den Wissenschaftlern noch nicht bekannt waren und vermaß sie im Zweifelsfall selbst. Er reiste als Berber verkleidet durch die Sahara und durch arabische Länder. Er steht für die DuMont-Autoren der ersten Generation, die einen ganz eigenen Typus von Reiseführern prägten – Bücher mit hohem Bildungsniveau und Tiefe, frei von Oberflächlichkeiten, geprägt von einer neugierigen, weltoffenen Geisteshaltung. Bis hin zur jetzigen Nachwuchsgeneration greifen unsere Autoren auf umfassende eigene Reiseerfahrungen und Landeskenntnis zurück, die sie mit viel Hintergrundwissen – und durchaus eigenwilligen Blickwinkeln - kombinieren.


Mit 500 Bänden um die Welt

Ob Erholungs- oder Kulturreise, ob Städtetrip, ausgiebige Fernreise oder Wanderurlaub: heute repräsentieren rund 500 Titel in sechs verschiedenen Reihen die ganze Vielfalt des Reisens und erweisen sich unterwegs als praktisch, zuverlässig und kompetent. Hinter den Büchern steht eine engagierte Schar von rund 300 Autoren.

Unsere Bücher richten sich an Menschen, die auf umfassende Kulturinformation und Individualität beim Reisen Wert legen. Das Spektrum reicht von schwergewichtigen Kunst-Reiseführern bis zu Pocketguides, die kurz und bündig alles Wesentliche für den Kurztrip präsentieren. Alle Serien zeichnen sich durch brillante Fotos, detailliertes Kartenmaterial und eine anspruchsvolle Gestaltung aus. Seit Januar 2002 vervollständigen die »Stefan Loose Travel Handbücher«, eine Premiummarke unter den Individualreiseführern, das Programm des DuMont Reiseverlags.

 

 

 

Unsere Philosophie

 
 

Unsere Bücher wenden sich an Reisende mit einem tieferen Interesse am Zielgebiet, ohne damit dem reinen Erholungsurlaub oder dem Kurztrip ganz ohne Sightseeingprogramm seine Berechtigung abzusprechen. Wir legen Wert auf erfahrbare Qualität – auf ausgewählte Inhalte, kompetente und aktuelle Informationen, einen guten Schreibstil und ein ansprechendes Layout. Unsere Reiseführer sind nicht für Low Budget-Reisende konzipiert, wohl aber für Preisbewusste, die gelegentlich auch mal über die Stränge schlagen (möchten).
Der Name DuMont  steht daher für eine ganz eigene Kultur des Reisens – Reisen ist für uns kein schnelles Konsumgut. Unser Name steht für das Bedürfnis nach einer Erweiterung des Erfahrungshorizontes, differenzierende Betrachtung, Stil und kultivierten Genuss, wobei das Schöne oft im Einfachen liegt.


Gründlich

Autoren und Verlag tun alles, um gut recherchierte, genaue, korrekte Informationen zusammenzutragen. Wir streben nach Perfektion im Detail. Unsere Reiseführer wollen zuverlässige Begleiter sein und substanzielle Information liefern. Das „Gewusst wie und was“ steht dabei m Vordergrund. Wo komme ich an, wie komme ich weiter, wo wohne ich, wo esse ich, was sollte ich unbedingt tun, was kostet mich was? Wo parke ich sicher? Am Anfang aller Überlegungen steht der Reisende.


Differenziert

Entsprechend dem Verlagsmotto „Man sieht nur, was man weiß“, das auf eine uralte, bereits von Sokrates formulierte Weisheit zurückgeht, möchten wir die Dinge gern durchdringen und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Und daher geben wir in unseren Büchern auch unkonventionellen Themen einen Platz.
Wir greifen gern aktuelle und streitbare Themen auf, blicken kritisch auf Naturschutz und Umweltpolitik, soziale Gegensätze und Armut, aber genauso auf vorbildliche Projekte jedweder Art.
Bei uns steht der Mensch im Vordergrund: der Reisende und der Bereiste. Statt eines Kunstwerks wird deshalb auch schon einmal die Arbeit eines Restaurators beschrieben, oder statt eines Aufsatzes über Migrationsprobleme schildert ein Autor ein Einzelschicksal oder schreibt eine Reportage, nachdem er ein paar Stunden mit einem schwarzafrikanischen Straßenverkäufer durch eine Stadt gezogen ist.
Geschichte wird bei uns kurz, prägnant und spannend dort skizziert, wo sie zum Verständnis des Sicht-, Fühl- und Erlebbaren beiträgt. Wir schreiben keine Museumsflyer ab, sondern lenken den Blick lieber auf ein ungewöhnliches Detail oder ein ganz besonderes Kunstwerk.


Wertend

In unseren Reiseführern findet der Leser einen Partner: den Autor. Er wählt aus, wertet und pointiert. Statt 30 Hotels werden vielleicht auch einmal nur drei empfohlen – dabei wird aber deutlich, warum gerade diese. Gleiches gilt für Restaurants und alle anderen Adressen.
Auch Sehenswürdigkeiten und Museen werden bewertet: nicht durch Sternchen, sondern durch klare, bisweilen auch subjektiv gefärbte Kommentare. Die bedeutendsten werden natürlich immer ausführlich vorgestellt, aber originelle Orte kommen nicht zu kurz.
Wo nötig, spricht der Autor auch Warnungen aus: welche Straßen sollte man nach Mitternacht meiden, wo besteht Diebstahlsgefahr, wo ist der Verkehr lebensgefährlich etc.


Punktgenau

Wir arbeiten mit vielen Karten, Plänen und sogar Handskizzen, wo exakte kartografische Vorlagen nicht verfügbar sind. Was im Text genannt ist, ist auch auf Karten, Plänen und Skizzen zu finden. Die von unseren Autoren empfohlenen Hotels, und Restaurants werden in die Citypläne genau eingezeichnet. Hier gilt: Unsere Reiseführer ersparen dem Nutzer jede Sucherei und ermöglichen eine punktgenaue Landung.


Phantasieanregend

Wir nehmen unsere Leser nur solange an die Hand, wie sie das wollen. Und möchten vor allem auch zu eigenen Aktivitäten abseits des Üblichen anregen. Das kann die Wanderung zu einer versteckten Ruine sein, die man dann ganz für sich allein hat. Das kann der Tipp sein, sich in Thailand zwei Tage Zeit für einen Kochkurs zu nehmen, in Finnland in einem Eishotel zu wohnen, in Neuseeland die Drehorte von "Herr der Ringe" zu besuchen ....


Web-minded

Die große Mehrzahl der Reisenden nutzt das Internet und spricht zumindest leidlich Englisch. Wir liefern deshalb viele Web-Adressen und sehen sie als Partner an. Wir verzichten auf Fahrplanangaben vom letzten Jahr, wenn die jeweils aktuellen im Internet zu finden sind.


Kommunikativ

Wir laden unsere Leser zur Mitarbeit ein. Leserfragen per Post oder Email werden garantiert beantwortet. Lesertipps werden u.U. in der nächsten Auflage gedruckt.
 

 

Chronik

 
 
1956

Ernst Brücher gründet den DuMont Buchverlag. Schwerpunkt des Programms sind Kunstbücher

1968
DuMonts Premiere auf dem Reiseführermarkt. "Die Götterburgen Mexikos" von Hans Helfritz bilden den Auftakt der Serie Kunst-Reiseführer. Sie macht den Verlag schnell bekannt.

1973
Die Serie Richtig Reisen wird aus der Taufe gehoben. "Trendige", leicht intellektuell angehauchte Individualreiseführer.

1990
Die Reise-Taschenbücher gehen an den Start, preisgünstige Allroundführer im Taschenbuchformat

1997
DuMont Extra erscheint: aktuelle Kurzreiseführer mit großer, eingeklebter Karte

1998
Erfolgreiche Einführung der Serie ANWB Extra, Übersetzungen von DuMont Extra bzw. DuMont Direkt auf dem holländischen Markt

1999
Die Wanderführer DuMont Aktiv ersetzen die Serie Richtig Wandern. Auch diese Serie wird für den holländischen Markt übersetzt.

2000
DuMont Reisen für Genießer: eine kleine, feine Reihe mit ausführlichen Beschreibungen von stilvollen Landhotels und ausgezeichneten Restaurants entsteht

2001
Im September wird der DuMont Buchverlag in drei rechtlich selbständige Verlage geteilt. Der DuMont Reiseverlag entsteht.

2002
Das Programm "Stefan Loose Travel Handbücher" wird vom DuMont Reiseverlag übernommen. Im Sommer gründet sich die Firma DuMont Reisekartografie unter Geschäftsführer Gerald Konopik. Ziel ist die Ausstattung der Reiseführer mit professioneller, qualitativ hochwertiger  Kartografie. Der mailändische Verlag Datanova, Guido Tommasi Editore, übersetzt die Reise-Taschenbücher in die italienische Sprache.

2004
Start der Serie DuMont Direkt (Nachfolge zu DuMont Extra) Im November geht der DuMont Reiseverlag mit seinen rund 500 Titeln unter das Dach von MairDumont.

2005
Der DuMont Reiseverlag zieht um nach Stuttgart. Er arbeitet hier mit einer eigenständigen Redaktion unter Chefredakteurin Maria Anna Hälker weiter.

2006
Im Jubiläumsjahr 2006, zum 50. Geburtstag des DuMont Buchverlags, erscheinen zahlreiche Sondertitel. Darunter der Kunst-Reiseführer "100 x Deutschland. Die 100 wichtigsten Kulturdenkmäler".
Die Serie Richtig Reisen startet neu: moderne, trendige Individualreiseführer. 
 

 

weitere DuMont Verlage

 
 
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Literatur, Kunst und Sachbücher

Internet: http://www.dumontliteraturundkunst.de/
E-Mail: info[Klammeraffe]dumontliteraturundkunst[Punkt]de


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